Czas  11 godzin 42 minut

Współrzędne 2636

Uploaded 18 października 2015

Recorded października 2015

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1 845 m
770 m
0
7,0
14
28,08 km

Obejrzane 1484 razy, pobrane 5 razy

w pobliżu  Petern, Bayern (Deutschland)

Mein Startpunkt für die Tour befand sich im Süden und zwar am Parkplatz bei Petern in der Jachenau.
Ab 1200 Höhenmeter lag dann schon der erste Schnee. Ich verließ mich auf den Wetterbericht. Der versprach, dass das Wetter im Laufe des Tages besser werden würde. Aber mit Sicht war den ganzen Tag nicht viel los. Zumindest war es aber angenehm kühl und trocken und meistens windstill. Das ist ja auch schon was.
Ohne Fernsicht oder wenigstens ein bisschen Sicht auf die nächstgelegenen Berge macht eine Bergtour halt nur halb soviel Spaß. Und der im Verlaufe des Tages tauende Schnee machte das Steigen unangenehm.
Bei schlechtem Wetter sind selbst bei so einem beliebten Tourenziel nur wenige Geher unterwegs.
Ich hatte mir zwei Varianten zurechtgelegt. Bei sich weiter verschlechterndem Wetter wollte ich über die Glaswandscharte Richtung Westen zurückgehen. Bei meiner Mittagspause auf der Tutzinger Hütte entschloss ich mich, den Weg Richtung Osten bis zum Brauneck fortzusetzen.
Am Ende eines sehr langen Wandertages beendete ich dann eine schöne Tour mit vielen neuen Eindrücken:
Da waren die Einheimischen, die nur mit der Seilbahn zur Brauneck-Hütte hochfuhren, um in der Hütte Schafkopf zu spielen. Und da waren die Gleitschirmflieger, die am Brauneck festsaßen und vergeblich auf ein kleines Sichtfenster im Dauernebel warteten, um wegen der fehlenden Thermik wenigstens noch ins Tal hinabgleiten zu können.
Und da waren die Gämsen, die ganz überrascht waren, als ich bei diesem Wetter ihren persönlichen Altweibersteig hochstieg.
Und da waren doch noch zwei unerfahrende Geher, die sich mit der Seilbahn den Aufstieg sparten und dann einfach annahmen, dass die Überschreitung (von der Seilbahn aus in der Gegenrichtung) über die Achselköpfe und den Latschenkopf ein Sonntagsspaziergang sei. (Nicht umsonst ist dieser Teil des Weges mit der Schwierigkeit schwarz bewertet und der weiche und rutschige Schnee erschwerte das Ganze nochmals.)
Und da waren die vielen Gegenanstiege auf dem Rückweg, nur weil in der Vorzeit, als sich die Benediktenwand aus dem urzeitlichen Meer erhob, einfach noch zwei Täler dazu gefaltet worden waren.
Und da waren die jungen Rinder, die auf der Weide vor dem Parkplatz standen und sich fragten, wer sie so spät in der Dunkelheit noch beim Wiederkäuen störte.

Fazit: eine schöne aber anstrengende und lange Tour!

HINWEIS: Ab der Quenger-Alm gibt es auch einen Höhenweg zurück.
Der von mir gewählte Weg war für ein gutes Stück nicht markiert und führt entlang eines Bachlaufes den Berg hinab und querte auch einmal das Bachbett. Dieser Teil des ´Weges kann schwierig werden, wenn man den falschen Abstieg ins Bachbett wählt, da dieses tief eingeschnitten ist. In den Karten ist zwar ein Steig eingezeichnet. Aber dieser war nicht zu finden.
Evtl. sollte die Variante über den Höhenweg bevorzugt werden. Der Höhenweg wurde aber von mir noch nicht begangen. Somit kann ich nicht zu- oder abraten.
Parkplatz Petern
Kuhweide
Abzweig rechts
etwas unangenehm zum Durchschreiten
An diesem Tag der Erste, der auf diesem Pfad unterwegs ist
Tutzinger Hütte
Durchschlupf
Latschenkopf
vermutlich zum aktiven Auslösen von lawingengefährdeten Schneehängen
Vorderer Kirchstein
hier würde der Weg zur Stie-Alm abzweigen
vermutlich zum aktiven Auslösen von Schneeabgängen in lawinengefährdeten Hängen
Brauneck
Brauneck-Hütte
Quenger-Alm
Dieser Abschnitt ist schwierig zu finden
Wasserlauf

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